Brunnenwasser

Jeder Bürger hat Anspruch auf Wasser in Trinkwasserqualität. Brunnenwasser wird diesen Anforderungen jedoch nicht immer gerecht.

Beim Betrieb von Eigenwasserversorgungsanlagen kann es zur Beeinträchtigung und Funktionsstörung kommen. Die Trinkwasserverordnung berücksichtigt sowohl mögliche technische Störungen als auch gesundheitliche Beeinträchtigungen. Der Betreiber des Brunnens ist für die Einhaltung der Trinkwasserqualität verantwortlich.

Mögliche Ursachen sind eine schlechte Trinkwasserqualität im Brunnenwasser sind:

Steinbildung

Erhöhte Gehalte an Härtebildnern (Summe Erdalkalien) können zu hartnäckigen Belägen und Verkrustungen in Leitungssystemen, Armaturen und Geräten führen.

Korrosion

Besitzt das Wasser, vor allem weiches, einen Überschuss an freier aggressiver Kohlensäure, kann diese metallische Rohrleitungen und Armaturen angreifen. Auch erhöhte Chlorid- und Sulfatgehalte sind korrosionsfördernd bzw. betonaggressiv.

Trübstoffe

Nach starken Niederschlägen oder bei Brunnenwässern mit einem Anteil an Oberflächenwasser enthält das geförderte Wasser häufig einen erhöhten Schwebstoffanteil. Dieser kann zum einen eine mechanische Schmutzbelastung hervorrufen, die zu einem schlagartigen Versagen nachgeschalteter Installationen führen kann, zum anderen jedoch auch durch enthaltene organische Verunreinigungen eine mikrobiologische Belastung darstellen.

Eisen- und Mangangehalte

Eisen- und Manganverunreinigungen sind mit am häufigsten in Brunnenwässern enthalten. Sie führen zur Verschlammung von Rohrleitungen und Installationen sowie zu einer Verfärbung des Wassers. Korrosion kann die Folge sein.

Hohe Nitratwerte

Erhöhte Nitratwerte im Brunnenwasser können unter ungünstigen Bedingungen zu Nitriten oder auch zu Nitrosaminen umgewandelt werden. Während Nitrate bei Säuglingen zur sogenannten „Blausucht“ führen können, gelten Nitrosamine als krebserregend.

Hohe Salzgehalte

Salzhaltiges Wasser gefährdet die Gesundheit. Solche Wässer besitzen außerdem stark korrosionsfördernde Eigenschaften. Der Einsatz als Gießwasser führt zum Versalzen der Böden und damit zum Absterben von Pflanzen. Vor allem in Küstengebieten oder auf Inseln muss mit salzhaltigem Brunnenwasser gerechnet werden.

Verkeimung

Eine Verkeimungsgefahr besteht z.B. in Einzugsgebieten mit der Ausbringung von tierischen Fäkalien, aber auch bei starken Niederschlägen und dem Einbruch von Oberflächenwasser in das Grundwasser. Besonders die coliformen Keime, z.B. Escherischia Coli, können zu schweren Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes führen. Bitte treten sie mit uns in Kontakt, damit wir eine Wasseranalyse durchführen können, um ihnen ein persönliches Angebot zu erstellen.
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